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Schlaflexikon

Datum: 12.11.2018 16:20:37

Welcher Schläfertyp bin ich - Lerche oder Eule?

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Warum ist die individuelle Anpassung bei Bettwaren besonders wichtig?
 
Jeder schläft anders. Grundsätzlich unterscheiden die Wissenschaftler zwischen Lerchen und Eulen. Sie sind die Enden der menschlichen Schlaftypskala: Lerchen werden früher müde und stehen früher auf, Eulen sind länger wach und dafür morgens müde und schlecht gelaunt. Zwischen diesen beiden Extremen liegt ein weites Spektrum unterschiedlichster Schlafgewohnheiten: ruhige Schläfer, aktive Schläfer, leichte und schwere Menschen, solche mit breiten Hüften oder breiten Schultern, die einen schwitzen schnell, die anderen frieren eher leicht. Deshalb sind die Anforderungen an Matratze, Lattenrost und die ganze Bettausstattung auch sehr unterschiedlich. 

Worauf muss ich achten, wenn ich meinen Schlafbereich neu einrichten will?

Wie bei allen bedeutenden Anschaffungen, sollte man sich mit dem Thema auseinandersetzen. Gesunder Schlaf ist wichtig, denn er ist die beste Medizin. Körperliche und geistige Erholung zählen zu den wichtigsten Voraussetzungen für ein gesundes und glückliches Leben. Und nicht zu vergessen: wir verbringen ein Drittel unseres Lebens im Bett. Deshalb geht es bei jeder neuen Schlafraumeinrichtung darum, ob man in den nächsten acht bis zehn Jahren gut oder schlecht schläft.

Was sollte ich wissen, bevor ich in ein Geschäft gehe?

Zwei Fragen sind elementar: Was ist mir als Kunde wichtig und in was für einen Laden gehe ich gerade? Es macht nämlich einen großen Unterschied, ob ich zu einem Rabattverkäufer gehe, der immer alles zum halben Preis anbietet oder zu einem kompetenten Händler, dem mein guter Schlaf am Herzen liegt.

Woran erkenne ich kompetente Fachleute?

Der Kunde steht hier bei der Beratung im Mittelpunkt. Der Fachmann setzt sich mit Ihren individuellen Gegebenheiten wie beispielsweise der Anatomie und der Körperhaltung auseinander. Kompetente Fachleute können durch eine sogenannte Körperkonturvermessung die individuellen Maße ermitteln. Denn beim Liegen sollte im Schlaf die natürliche physiologische Form der Wirbelsäule erhalten bleiben. Dabei sind beispielsweise die Becken- sowie die Schulterstellung wichtig. Matratze und Unterfederung sollten unbedingt den jeweiligen Körperbau nachbilden können, die Unterfederung muss wirksam individualisierbar sein. Daher gibt es auch keine Matratze, die für alle gut geeignet ist.

Wie viel sollte ich für eine Matratze ausgeben?

Es kommt natürlich auf die Bedürfnisse und Ansprüche jedes Einzelnen an. Bei einer Berücksichtigung der Nutzung für acht bis zehn Jahre sollte man für eine gute Matratze mindestens 500 Euro investieren und dabei natürlich immer auch auf eine passende Unterfederung achten.

Braucht jeder ein Nackenkissen oder eines aus Memory-Schaum? Darf es auch aus Federn und Daunen sein?

Es gibt kein Universalkissen. Die Idee eines Kissens für alle wäre genauso blödsinnig wie die einer Matratze für alle. Wir kaufen uns ja auch nicht alle die gleichen Schuhe.
Anatomisch korrekte Lagerung, Wohlfühlen und Geborgenheit beim Liegen sind die entscheidenden Faktoren. Das perfekte Kissen sollte man außerdem in Ruhe zuhause testen können. Schlafen ist etwas Angenehmes und Herrliches. Dazu muss auch die passende Ausstattung beitragen.

Ein abschließender Tipp?

Achten Sie beim Kundengespräch unbedingt darauf, dass Sie bei der Beratung im Mittelpunkt stehen. Der Händler sollte Sie immer nach Ihren Bedürfnissen und Anforderungen fragen. Dadurch spüren Sie schnell, wer es mit Ihnen ehrlich meint und damit für Ihren perfekten Schlaf sorgen will. Gehen Sie lieber zu kompetenten Fachleuten, die Ihnen wirklich helfen können. Dann klappt es auch mit einem traumhaften und gesunden Schlaf.

Mit ausgeschlafenen Grüßen
Stephan Schulze-Aissen

Öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter für Bettwaren

 
Kategorie: Nackenschmerzen
Datum: 15.10.2018 14:30:55

Einfache Lösungen bei Nackenschmerzen

Das richtige Kissen kann Wunder wirken!
 
Schmerzen im Nacken-, Hals- und Schulterbereich gelten als Volksleiden.
Jeder sechste Mensch wird mindestens einmal jährlich von ihnen heimgesucht, viele werden sogar regelmäßig davon geplagt. Das Gute: Man muss die Schmerzen nicht tatenlos ertragen, sondern kann sie bekämpfen. 

Wie kann man für dieses Problem eine Lösung finden?

Die Gründe für Nacken- oder Schulterschmerzen könnten vielfältiger nicht sein. In der Regel haben die Erkrankungen etwas mit Überlastung oder Fehlhaltung zu tun. Viele Menschen, die beispielsweise einem Bürojob nachgehen und mit einem gerundeten Rücken am Schreibtisch sitzen, klagen nach einer Weile über Schmerzen – und diese Schmerzen sind nicht nur lästig, sie kosten auch Kraft. Die Stell-schrauben müssen nicht nur tagsüber mit korrekter Haltung oder Sport angesetzt werden, sondern auch nachts.
Die richtige Schlafposition kann ein Heilmittel gegen Nacken- und Schulterschmerzen sein.

Worauf muss man achten, wenn man die richtige Schlafposition sucht?

Es gibt zwei Arten gesunder Schlafpositionen:
Die Seiten- und die Rückenlage. In beiden Positionen gilt es, verschiedene Faktoren zu berücksichtigen. In der Rückenlage spricht man im Fachjargon von einer physiologischen Doppel-S-Kontur. Der Kopf sollte während der Schlafphase weder überbeugt noch überstreckt werden.
In der Seitenlage kommt es darauf an, dass die Achse aus Brustwirbelsäule, Halswirbelsäule und der Hinterkopf-Mittellinie bestenfalls eine horizontale Linie darstellt. Wenn das Kissen zu hoch beziehungsweise zu tief ist, knickt der Kopf nach oben oder unten ab. Dadurch nimmt man automatisch eine ungesunde Schlafhaltung ein.

Was ist die perfekte Hilfe für eine gesunde Position?

Wer bereits Probleme hat oder diesen vorbeugen will, sollte sich für ein individuell angepasstes Kopfkissen entscheiden. Jeder Mensch liegt anders, jeder Mensch hat eine andere Kopfform und jeder Mensch schwitzt anders.
Deshalb bieten wir unseren Kunden eine ausführliche Beratung an, um für sie das ideale Kissen zu finden. Das geschieht mit Unterstützung der NackenstützBedarfsAnalyse, die wir in Zusammenarbeit mit dem Ergonomie Institut München entwickelt haben. Schulterbreite, Kopfbreite, Kopfform, Nackentiefe – all das muss berücksichtigt werden, wenn man nach dem richtigen Nackenstützkissen sucht.

 Gibt es für jeden ein passendes Kissen, das eine ideale Lagerung gewährleistet?

 Das dormabell Cervical Nackenstützkissen gibt es in verschiedenen Ausführungen, damit für jeden Schlaftyp eine Lösung gefunden werden kann. Außerdem können unsere Kunden das Kissen 14 Tage lang kostenlos zu Hause testen, um ein Gespür dafür zu bekommen, ob es ihre Position und damit ihren erholsamen Schlaf unterstützt. Nur ein Prozent der Kunden entscheidet sich letztlich doch für ein anderes Kissen – aber am Ende kann immer jedem geholfen werden.

Mit ausgeschlafenen Grüßen

Stephan Schulze-Aissen

Öffentlich bestellter und vereidigter Gutachter für Bettwaren

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